Oktober 2027: "Fritz Haarmann, der Werwolf von Hannover" von Franziska Steinhauer

Dokumentarisches True-Crime Theaterprojekt in Hannover

 

Im Hannover der Nachkriegsjahre verschwinden immer wieder Jugendliche und junge Männer. Als 1924 menschliche Knochen in der Leine gefunden werden, gerät Fritz Haarmann ins Zentrum der Ermittlungen. Er bewegt sich in der Stadt, handelt mit Kleidung und arbeitet zeitweise als Informant für die Polizei. 1925 wird er wegen 24 Morden verurteilt; weitere Taten hatte er gestanden, ihre genaue Zahl ist jedoch nicht gesichert. Haarmann wird hingerichtet.

 

Tauchen Sie ein in das Hannover der 1920er Jahre – in eine Stadt zwischen Aufbruch, Armut und Angst. Folgen Sie den Spuren eines Falls, der die Menschen erschütterte, und erleben Sie, wie aus Fakten, Gerüchten und Schlagzeilen eine düstere Legende wurde. Ein True-Crime-Theaterabend, der hinter den berüchtigten Namen „Werwolf von Hannover“ blickt und die Frage stellt: Was geschah wirklich?

 

Hinweis für das Publikum
Dieses Theaterstück setzt sich mit dem historischen Fall Fritz Haarmann auseinander. Es thematisiert Mord, Gewalt und die Ausbeutung junger Menschen und enthält Passagen aus überlieferten Verhören. Die Morde selbst werden nicht dargestellt; einzelne Inhalte und Schilderungen können dennoch belastend oder verstörend wirken. Das Stück ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Fall und keine vollständige historische Dokumentation.

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